Pressestimmen und Links

Samstag 24.02.18  Autor: Nordseezeitung / Volker Schmidt

Surheide verpatzt Rückrundenauftakt

U15-Regionalliga-Kicker verlieren beim FC St. Pauli mit 0:2 – Kampf um Klassenerhalt spitzt sich zu
HAMBURG. Zumindest mit einem Teilerfolg wollten die Nachwuchsfußballer des TuSpo Surheide von den U15-Junioren des FC St. Pauli zurückkehren. Doch daraus wurde zum Regionalliga-Rückrundenstart nichts. Das Team von Muhammed Cömez und Mario Cordes konnte nicht den nötigen Druck nach vorne entwickeln, um die Hamburger ernsthaft in Verlegenheit zu bringen, und verlor mit 0:2.

 

Eine echte Torchance war am Ende zu wenig. Damit rutscht der Aufsteiger aus der Seestadt vor der Heimpartie am kommenden Sonntag gegen Tabellenführer Werder Bremen hinter die Hamburger auf den drittletzten Platz ab und verpasst es, gegen einen Mitkonkurrenten einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. So spitzt sich der Kampf in den kommenden Wochen zu, da bis zum Tabellenfünften Eintracht Braunschweig (18 Punkte) gleich acht Teams zittern müssen. Die größten Sorgen haben nach dem Urteil des Sportgerichts des Norddeutschen Fußball-Verbandes der TuS Komet/Arsten (4) und das Jugend-Leistungs-Zentrum Emsland (6).

Die Gäste standen auf dem Kunstrasenplatz in der Defensive gut, konnten aber nach Ballgewinnen nicht schnell genug umschalten, so dass es nach dem 0:1 (23.) durch die Direktabnahme von der Strafraumgrenze von Muhammed Güner bei der einzigen Einschuss-Möglichkeit von Karim Kanafani nach Vorarbeit von Marin Vukoja und Emile Moke blieb. „Das war eine 3:2-Überzahlsituation, die wir leider nicht konsequent genutzt haben. Beim 0:2 hat Güner zwei Spieler von uns vernascht“, resümierte Co-Trainer Cordes die Niederlage und die Entscheidung in der 46. Minute. Cömez reagierte und brachte nach dem zweiten Pauli-Treffer Offensivspieler Cedric Grün für Rechtsverteidiger Cameron Spieß und zehn Minuten später Benjamin Velic für Nihad Begic. Doch beide taktischen Maßnahmen sollten bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Lukas Höft nicht mehr greifen. (vspau)

TuSpo Surheide U15: Ammon – Spieß (47. Grün), Dere, Schlichting, Littwin – Moke, Begic (56. Velic), Genc, Barnes, Vukoja – Kanafani.

Samstag 24.02.18  Autor: Nordseezeitung / Volker Schmidt

"Die Gegner werden uns nicht mehr unterschätzen"

U15 des TuSpo Surheide muss sich zum Rückspiel beim 1. FC St. Pauli vorstellen, der um jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt verlegen ist

BREMERHAVEN. Nach dreimonatiger Winterpause müssen sich die C-Jugendfußballer des TuSpo Surheide heute um 14 Uhr in der Regionalliga zum Rückspiel beim FC St. Pauli vorstellen, der wie der Aufsteiger aus der Seestadt um den Klassenerhalt kämpft. Das Hinspiel gewann die Elf von Muhammed Cömez und Mario Cordes durch das goldene Tor von Marin Vukoja mit 1:0.

Nun werden die Karten in Hamburg neu gemischt. „Wir gehen davon aus, dass die Rückrunde schwerer für uns werden wird, da uns jetzt alle Gegner kennen und nicht mehr unterschätzen werden“, berichtet Cordes, der wie Cömez mit der fünfwöchigen Vorbereitungszeit sehr zufrieden ist. Personell haben der TuSpo mit den beiden Neuzugängen Luca Wolff und Levent Yayla vom JFV Bremerhaven noch einmal nachgelegt, da Kapitän Jaime Marques nach guten Leistungen zum VfL Wolfsburg gewechselt ist. Bis auf Jordan Kluge haben die Surheider alle Mann an Bord. Angetan war das Trainerduo von den gezeigten Leistungen in den Testspielen in Berlin. Dort gewannen die Bremerhavener mit 1:0 gegen Union Berlin, verloren mit 0:6 gegen Hertha BSC und besiegten zum Schluss den  Berliner SC. „Beim 0:6 gegen Hertha hat die Mannschaft in den ersten 30 Minuten sehr gut dagegengehalten, wie auch am vergangenen Freitag gegen unsere eigene U17 von Trainer Angelo Pauls“, sagt Cordes, der mit seinen Jungs das Abenteuer Regionalliga fortsetzen will. Seine Mannschaft habe sich rechtzeitig von der Grippewelle erholt und in den letzten Tagen den letzten Feinschliff in den Trainingseinheiten erarbeitet.

Zumindest einen Punkt will die Elf vom Düllmannsweg vor den schweren Spielen gegen Werder Bremen und VfL Wolfsburg mitbringen. Mit derzeit elf Zählern rangiert der TuSpo vor dem FC St. Pauli (9), JLZ Emsland (6) und TuS Komet/Arsten (4) auf den viertletzten Rang, der am Ende zum Klassenerhalt langen würde, da die höchste norddeutsche Spielklasse in der neuen Spielzeit von zwölf auf 14 Mannschaften aufgestockt wird.

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Samstag 04.11.17  Autor: Nordseezeitung

Surheides U15 muss in der Regionalliga in der Nachspielzeit einen Gegentreffer der besonderen Art hinnehmen

Hamburg. Die U15-Regionalligamannschaft des TuSpo Surheide musste kurz vor Schluss durch einen umstrittenen Treffer noch das 1:1 beim Niendorfer TSV hinnehmen. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung von Sebastian Kück in der Nachspielzeit brachte den Aufsteiger aus der Seestadt nach dem 1:0-Führungstreffer durch Jamal Barnes um den dritten Saisonsieg, als der Referee gemeinsam mit den Surheidern noch die Mauer stellte und Leonard August Brodersen, ohne das Kück den Ball freigegeben hatte, ins leere Tor schießen konnte.

„Nach dem Schlusspfiff ging es emotional zu, da weder wir Trainer noch die Spieler die Entscheidung verstanden haben“, sagte Co-Trainer Mario Cordes kurz vor der Abreise an den Düllmannsweg.

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Samstag 18.11.17  Autor: Nordseezeitung

Surheide gelingt in Braunschweig die Überraschung

U15-Regionalligist ist in der Löwenstadt effektiver und gewinnt durch den Treffer von Marin Vukoja mit 1:0.

BRAUNSCHWEIG. Die U15 des TuSpo Surheide gewann in der Regionalliga beim Dritten Eintracht Braunschweig mit 1:0 und hat einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der höchsten norddeutschen Spielklasse gemacht. Offensivspieler Marin Vukoja traf in der 28. Minute zum Tor des Tages, nachdem Emile Moke den Treffer über die rechte Angriffsseite vorbereitet hatte.

Der dritte Saisonsieg war enorm wichtig, da auch Holstein Kiel mit 2:1 bei Hannover 96 gewann und der Drittletzte FC St. Pauli sich ein 1:1-Remis gegen Spitzenreiter Werder Bremen ertrotzte. Heute um 11 Uhr stehen sich noch der TuS Komet/Arsten im Kellerderby gegen das Schlusslicht vom JLZ Emsland gegenüber.

„Schade, dass Kiel und Pauli gepunktet haben, ansonsten hätten wir unsere Situation im Kampf um den Klassenerhalt sogar noch weiter verbessern können. Die Mannschaft hat sich heute nach den knappen Niederlagen gegen Kiel und Hannover 96 in der Defensive verbessert und keine groben Schnitzer erlaubt. Mario Cordes und ich sind sehr zufrieden. Jetzt wollen wir in 14 Tagen im Derby gegen den TuS Komet/Arsten nachlegen“, fasste Trainer Muhammed Cömez den beherzten Auftritt in der Löwenstadt ohne Kapitän Jaime Marques Oliveira (Rotsperre) zusammen.

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Samstag 11.11.17  Autor: Nordseezeitung

Surheides U15 verliert 0:1 gegen Hannover 96

Faire Partie endet mit zwei Roten Karten gegen 96er-Spieler Jan Schenk und Surheides Jaime Marques Oliveira

 

BREMERHAVEN.Die U15 des TuSpo Surheide musste in der Regionalliga erneut eine unglückliche 0:1-Niederlage gegen den Bundesliganachwuchs von Hannover 96 einstecken, der in der ersten Halbzeit am Düllmannsweg die bessere Mannschaft war und nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Flynn Philipp Zuck riesig über den „Dreier“ freute, als wenn sie die Meisterschaft gewonnen hätten. Während sich die Gäste von der Leine Luft im Abstiegskampf verschafft haben, muss der Aufsteiger aus der Seestadt weiter auf der Hut sein.

Das Team vom Trainerduo Muhammed Cömez und Mario Cordes bleibt nach dem achten Spieltag Viertletzter, da auch der FC St. Pauli, Holstein Kiel, der TuS Komet/Arsten und das JLZ Emsland ihre Spiele im Tabellenkeller mit dem gleichen Ergebnis verloren haben.

Die Niederlage ist doppelt bitter, da Jaime Marques Oliveira nach Spielende noch die Rote Karte sah, der Schiedsrichter Zuck beleidigt hatte. Fünf Minuten vor Schluss sah bereits Jan Schenk nach einem Nachtreten gegen David Dere die Rote Karte (65.). Insgesamt war die Begegnung vor 130 Zuschauern umkämpft, aber fair.

Der Tabellennachbar aus Niedersachsen kam viel besser in die richtungsweisende Partie und machte es dem TuSpo mit seinem Pressing sehr schwer. Torhüter Elias Ammon verhinderte gegen Finn-Marten Scharenberg (7.) und Marian Rutkowski (10.) den Rückstand. Surheide fand keine Mittel und kam erst nach der Einwechslung von Marques und Rigo Adler bissiger und druckvoller ins Spiel und steckte die Verletzung von Innenverteidiger Marvin Schlichting (46.) weg. Das Tor des Tages fiel vier Minuten später nach einem umstrittenen Freistoß, als Hannovers Innenverteidiger Meliksah Avsar einen Freistoß aus 18 Metern in den rechten Torwinkel schoss. Danach versuchten es die Surheider mit der Brechstange, wurden aber nicht mehr mit einem Punktgewinn für den Kraftaufwand belohnt. „Lob an die Jungs. Sie wissen, worum es in der Regionalliga geht. Sie haben heute geackert und sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage gewehrt“, sagte Cömez nach der schmerzlichen Niederlage.

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Donnerstag 09.11.17  Autor: Nordseezeitung

TuSpo kann Schritt ins Mittelfeld machen

BREMERHAVEN. Auf den Bundesliga-Nachwuchs von Hannover 96 freuen sich die U15-Regionalliga-Kicker des TuSpo Surheide am Sonnabend um 14 Uhr am Düllmannsweg. Bei den Hannoveranern spielt der Beverstedter David Miller, der vom JFV Biber ins 96-Nachwuchsleistungszentrum gewechselt ist.
 

„Nach zwei Heimniederlagen in Folge gegen den VfL Wolfsburg und Holstein Kiel wollen wir unsere Heimbilanz korrigieren. Wir hoffen, dass die Platzkommission die Partie auf unserem Hauptplatz genehmigen wird, da ab sofort die Naturrasenplätze in der Seestadt wieder gesperrt sind“, sagt Trainer Muhammed Cömez, der mit seinen Jungs nach dem 1:1 beim Niendorfer TSV selbstbewusst gegen den punktgleichen Tabellennachbarn ins Spiel gehen will.

In Niendorf habe seine Elf eine gute Leistung geboten. Cömez muss um den Einsatz von Cedric Grün (Knie), Nihad Begic (Leiste) und Cameron Spieß (Becken) bangen. Passen muss der Lang-zeitverletzte Jordan Kluge. Dennoch dürfte der Aufsteiger in der Lage sein, die richtungsweisende Partie gegen die Gäste von der Leine offen zu halten. Das haben die Bremerhavener bis dato in jedem Ligaspiel gezeigt. „Nach den Spielen gegen Meppen, Lübeck, Kiel und Niendorf brennen die Jungs, mal wieder gegen einen Bundesliga-Nachwuchs zu spielen“, ergänzt Cömez, für den erst einmal wieder die Null stehen soll. Da seine Spieler variabel auf vielen Positionen einsetzbar sind, sind Cömez und Co-Trainer Mario Cordes zuversichtlich, dass mit Unterstützung der Fans ein Heimsieg gegen 96 möglich ist. Mit dem anvisierten „Dreier“ könnten die Surheider einen Riesenschritt ins gesicherte Mittelfeld machen, da Schlusslicht JLZ Emsland im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig und der Vorletzte TuS Komet/Arsten beim VfL Wolfsburg vor schweren Aufgaben stehen.

Gut eingelebt in Hannover hat sich der Beverstedter David Miller. Der Landesauswahlspieler Niedersachsens steht meistens in der Startelf der 96er. Beim 8:2-Kantersieg gegen JLZ Emsland kam der spielstarke Mittelfeldspieler ausnahmsweise von der Ersatzbank ins Spiel. (vs)

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Sonntag 29.10.17  Autor: Nordseezeitung

Schleswig-Holsteiner sind kaltschnäuziger

Die U15 des TuSpo Surheide muss in der Regionalliga eine 1:3-Niederlage gegen Holsten Kiel einstecken

BREMERHAVEN. Die U15 des TuSpo Surheide musste gegen den Vorletzten Holstein Kiel den ersten Rückschritt hinnehmen. Das Team von Muhammed Cömez und Mario Cordes verlor vor 120 Zuschauern am Düllmannsweg mit 1:3. Die Niederlage müssen sich die Nachwuchskicker selbst zuschreiben, die nach dem 0:2 ihre beste Phase hatten, aber gute Möglichkeiten ausließen. Das 1:3 in der Nachspielzeit durch Yasin Caner Atak aus einer Abseitsstellung heraus war noch das i-Tüpfelchen für die Niederlage, die unnötig wie ein Kropf war. Damit haben die Schleswig-Holsteiner wie der Aufsteiger aus der Seestadt sechs Punkte auf dem Konto.

Die Surheider machten vor der Pause mit dem starken Wind im Rücken zu wenig. Ausnahmen waren die Halbchance durch Cameron Spies nach Flanke von Kerem Genc (12.) und die Großchance von Genz, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das Leder unbedrängt mit links aus sechs Metern am rechten Torpfosten vorbeischoss. Im Gegenzug machte es der beste Mann auf dem Platz, Thieß-Christian Richter besser, der die TuSpo-Defensive „austanzte“ und zum 0:1 einsandte.

Cömez schickte seine Elf fünf Minuten früher auf den Platz. Doch die musste in der 46. Minute das 0:2 hinnehmen als sich Kapitän Jaime Marques Oliveira auf Höhe der Mittellinie von Richter leichtfertig den Ball abnehmen ließ. Richter dribbelte Richtung Strafraum und legte quer auf Aktas, der keine Mühe hatte, Torhüter Elias Ammon zu bezwingen.

Für Marques kam Cedric Grün, der mit seinem ersten Ballkontakt an Gästekeeper Sven Lauterbach scheiterte, der keinen sicheren Eindruck hinterließ. Cömez setzte jetzt mit Jamal Barnes, Marin Vukoja und Grün mit drei Stürmern alles auf eine Karte. Der Lohn war der Anschlusstreffer durch Spieß, der nach dem Freistoß von Genz und dem Torwartfehler von Lauterbach das Leder nur noch über die Linie drücken musste. Jetzt war der TuSpo im Spiel. Barnes vergab freistehend aus acht Metern das 2:2, als er den Ball am linken Torpfosten zirkelte.

60. Sekunden später jubelten die Surheider erneut, doch wie schon vor der Pause (23.) pfiff Schiedsrichter Burak Öztekin auf Signal seines Linienrichters eine Abseitsstellung gegen die Bremerhavener. Vukoja soll vor seinem Torschuss im Abseits gestanden haben, bevor Lauterbach den Ball durch seine Hände rutschen ließ und Grün das Leder zum vermeintlichen 2:2 über die Linie drückte. Danach lief den Surheidern die Zeit weg. Aktas traf den Pfosten, nach Fabian Schlichting schon länger verletzt am Boden lag und Öztekin aber weiterspielen ließ. Dann erlaubte sich Genc den nächsten leichten Fehler, die die Gäste mit dem Treffer zum 1:3-Endstand bestraften.

„Das war heute eine vermeidbare Niederlage, da wir nach dem 0:2 gut zurückgekommen sind und genug Chancen hatten, um das Ergebnis positiver zu gestalten. Wir wollten zumindest noch einen Punkt mitnehmen“, sagte Co-Trainer Mario Cordes nach der Heimniederlage.

TuSpo Surheide U15: Ammon – Moke, Dere, Schlichting (70. Velic), Begic (64. Kargavuran) – Spies, Marques (49. Grün), Kanafani, Genc – Vukoja, Barnes.

Tore: 0:1 (35.+2) Thies-Christian Richter, 0:2/1:3 (45./70.+2) Yasin Caner Atak, 1:2 (53.) Cameron Spies.

Drei Fragen an Egon Cordes, Abteilungsleiter des TuSpo Surheide:

Herr Cordes, sind Sie trotz der Niederlage mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Absolut, da die Jungs auch heute gezeigt haben, dass sie mithalten können.

Was müssen die Jungs in Zukunft besser machen?

Möglichst schnell die unnötigen Flüchtigkeitsfehler abstellen und vorne ihre Chancen kaltschnäuziger nutzen.

Was ist gegen den Niendorfer TSV, Hannover 96, Eintracht Braunschweig, TuS Komet/Arten und den Hamburger SV drin bis zur Winterpause?

Die Mannschaft hat viel Potenzial. Wenn sie noch konsequenter auftritt, traue ich ihr weitere zwei Siege zu.

Dieser Artikel stammt von der Nordsee-Zeitung

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Donnerstag 26.10.17 19:13 Uhr|Autor: Nordsee-Zeitung

U15 trifft in der Regionalliga am Sonntag auf Holstein Kiel – Trainer Cömez ohne Personalprobleme


BREMERHAVEN. In der C-Junioren-Regionalliga geht es für die U15 des TuSpo Surheide am Sonntag um 13 Uhr gegen den Vorletzten Holstein Kiel. Die Gäste haben drei Punkte auf dem Konto, Surheide sechs. Mit einem Heimsieg könnte die Elf von Muhammed Cömez und Mario Cordes entspannter in die kommenden Aufgaben gegen den Niendorfer TSV, Hannover 96, Eintracht Braunschweig, TuS Komet/Arsten und den Hamburger SV gehen.

Das Trainerduo hofft, dass seine Nachwuchskicker nach der 0:2-Niederlage beim VfB Lübeck wieder in die Erfolgsspur kommen und das Selbstvertrauen zeigen, das sie zu den beiden Siegen gegen den FC St. Pauli (1:0) und JLZ Emsland (3:0) geführt hat.

„Die Kieler werden uns alles abverlangen. Die jüngsten Ergebnisse haben gezeigt, dass die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gleich stark sind. Deshalb entscheiden am Sonntag die bessere Tagesform und der größere Wille, wer letztendlich den Platz als Sieger verlassen wird“, warnt Cömez vor den Gästen aus Schleswig-Holstein.
Seine Jungs brennen nach den beiden Auswärtsspielen im Emsland und in der Marzipanstadt darauf, wieder ein Heimspiel auszutragen. Zuletzt verlor der Aufsteiger hier vor fünf Wochen gegen den VfL Wolfsburg unglücklich mit 0:1.
Der TuSpo-Coach hofft gegen die Kieler auf eine bessere Körpersprache als in Lübeck. Dort habe sein Kollektiv nach den Gegentoren nicht die gewünschte Reaktion gezeigt. Personelle Probleme hat Cömez nicht, da bis auf Jordan Kluge (Schambeinentzündung) alle anderen Kicker fit sind.
 Die Bremerhavener wissen um die Bedeutung der Aufgabe und wollen das richtungsweisende Spiel konzentriert und mit dem nötigen Druck auf das gegnerische Tor beginnen. Die Gäste müssen und wollen die Punkte aus der Seestadt entführen, da sonst der Weg zum angestrebten Klassenerhalt noch steiniger werde. Damit das klappt, müssen die Holsteiner mutig nach vorne spielen. Das könnte den Surheidern den nötigen Platz zum Kontern geben, die wieder auf viele Fans hoffen. (vs)
Sonnabend, 11 Uhr: Hamburger SV – VfB Lübeck, VfL Wolfsburg – Hannover 96. 13 Uhr: FC St. Pauli – TuS Komet/Arsten, Werder Bremen – Eintracht Braunschweig. 14 Uhr: JLZ Emsland – Niendorfer TSV. Sonntag, 13 Uhr: TuSpo Surheide – Holstein Kiel.

Samstag 14.10.17  Autor: Nordseezeitung

Surheides C-Jugend geht in Lübeck leer aus

In der Fußball-Regionalliga verlor das Team von Trainer Muhammed Cömez mit 0:2 bei den Marzipanstädtern

LÜBECK. Enttäuscht und mit leeren Händen kehrten die C-Junioren des TuSpo Surheide von ihrer langen Reise aus Schleswig-Holstein zurück. In der Fußball-Regionalliga musste sich die Mannschaft von Trainer Muhammed Cömez beim VfB Lübeck mit 0:2 geschlagen geben. Der Plan von Cömez ging nicht auf. Sein Team wollte abwarten, in der Defensive sicher stehen und dann auf Konterfußball setzen. Doch diese Variante hatten überraschend auch die Marzipanstädter gewählt. Während Surheide zu Beginn einige positive Angriffe jedoch ohne Torerfolg startete, waren die Gastgeber im Glück. Ein leichter Ballverlust bescherte dem VfB die Möglichkeit zum schnellen Gegenschlag über den Flügel. Fast von der Grundlinie hereingebracht, geriet das Spielgerät in den Rücken der Abwehr und Mika Tom Urbanski drosch den Ball mit einem Sonntagsschuss zum 1:0 (27.) in die Maschen. Das Gegentor brachte Sand in das Getriebe der Surheider Maschinerie. Fehler schlichen sich ein und den Gegenspielern wurde zu viel Freiraum gewährt. Nach einem weiteren leichtfertigen Ballverlust folgte prompt das 2:0 (35.). Yasin Varol durfte sich als Schütze feiern lassen.

Ein Doppelwechsel zur zweiten Halbzeit sollte den Umschwung bringen. Die Bremerhavener gingen nun offensiver zu Werke, ohne aber nennenswerte Möglichkeiten herauszuarbeiten. Lübeck blieb hingegen bei dem Spiel, das eigentlich Surheide führen wollte. So tickte die Uhr unbarmherzig herunter und es blieb beim 0:2-Endstand. Torhüter Elias Ammon verhinderte dabei sogar einen deutlicheren Rückstand. „Wir haben dieses Mal vergessen, wieder aufzustehen und haben uns dem Schicksal ergeben. Das muss sich ändern“, zog Cömez ein Fazit des Auftritt seiner Mannschaft. (ot/pau)

TuSpo Surheide U15: Ammon – Littwin (36. Barnes), Velic (36. Schlichting), Kanafani, Vukoja, Genc (62. Grün), Marques Oliveira, Begic (55. Adler), Dere, Moke, Spies.

Tore: 1:0 (27.) Urbanski, 2:0 (35.) Varol.

Dieser Artikel stammt von der Nordsee-Zeitung

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Sonntag  08.10.17  Autor: FuPa Bremerhaven / Volker Schmidt

Seestadt-Regionalliga-Teams sind im Soll

U19 des JFV Bremerhaven und die U15 des TuSpo Surheide sind gut in die neue Saison gestartet - richtungsweisende Aufgaben am kommenden Wochenende

BREMERHAVEN. Nach der Herbstferienpause geht es für die Regionalligafußballer aus der Seestadt am kommenden Wochenende weiter. Die U15 des TuSpo Surheide muss sich am Sonnabend um 16 Uhr bei Mitaufsteiger VfB Lübeck vorstellen und die guten Eindrücke der ersten vier Spiele bestätigen. Die Elf vom Trainerduo Muhammed Cömez und Mario Cordes ist mit zwei Siegen gegen den FC St. Pauli (1:0) und beim Jugend-leistungszentrum Emsland (3:0) sowie zwei Niederlagen gegen die Bundesligazentren vom SV Werder Bremen (0:3) und VfL Wolfsburg (0:1) mit sechs Punkten im Soll.

Der Druck liegt bei den Gastgebern aus der Marzipanstadt, die mit drei Punkten auf Platz neun rangieren und gegen die Bremerhavener gewinnen müssen. Ansonsten droht der Absturz auf einen der beiden Abstiegsplätze. Die Surheider ihrerseits können mit einem „Dreier“ in Lübeck die Weichen für eine „sorgenfreie“ Hinrunde stellen. Dies sollte für den Klassenneuling vom Düllmannsweg Motivation genug sein.

 Über dem „Strich“ ist weiter auch die U19 des JFV Bremerhaven trotz der beiden jüngsten Niederlagen gegen den JFV Hanse Lübeck (2:4) und JLZ Emsland (2:5). Der Aufsteiger von Jens Kuthning und Sören Aldag rangiert vor dem Derby am kommenden Sonntag um 13 Uhr im Speckenbütteler Park gegen den Blumenthaler SV mit sechs Punkten auf dem ersten Nicht-abstiegsplatz (10.). Bei vier Absteigern zählt jeder Punkt, den man sich hart erarbeiten muss. Sowie beim letzten 5:3-Sieg, als die Nachwuchskicker Moral zeigten und einen 0:2-Rückstand noch drehen konnten. Die Nordbremer wollen mit einem Sieg in der Seestadt am Führungstrio JLZ Emsland, TSV Havelse und den JFV Nordwest dranbleiben. Dafür muss das Team von Gästetrainer Marcel Kulesha aber erst einmal gegen selbstbewusste Gastgeber gewinnen, die mit Leidenschaft ins Prestigederby gehen wollen,

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Nach Vorarbeit von Jaime Marques Oliveira landet der Ball mit Hilfe eines Meppener Spielers zum 1:0 im Netz

Bericht der Nordsee Zeitung über das Auswärtsspiel gegen JLZ Emsland

Samstag  01.10.17  Autor: Nordseezeitung / Volker Schmidt

Souveräner Sieg der Surheider U15-Elf

Fußball-Regionalliga: Aufsteiger gewinnt mit 3:0 beim JLZ Emsland und belegt Tabellenplatz sechs

MEPPEN. Die U15 des TuSpo Surheide hat ihren guten Eindruck aus den ersten drei Partien gegen die Bundesliga-Nachwuchszentren FC St. Pauli, Werder Bremen und VfL Wolfsburg bestätigt: Sie kehrte am Sonntag mit einem glatten 3:0-Sieg vom Jugend-Leistungs-Zentrum Emsland zurück, das nach dem Duell der beiden Aufsteiger die dritte Saisonniederlage einstecken musste.

Dagegen ist das TuSpo-Team von Muhammed Cömez und Mario Cordes vor der richtungsweisenden Partie am 14. Oktober beim VfB Lübeck mit sechs Punkten auf Platz sechs geklettert. „Mario und ich sind stolz auf das Team. Emsland konnte sich nicht eine ernsthafte Tormöglichkeit erarbeiten. Mit diesem Selbstvertrauen werden wir nach den Herbstferien zum VfB reisen“, sagte Cömez wenige Minuten nach dem zweiten Saisonsieg.

Die Bremerhavener begannen konzentriert und druckvoll. Kerem Genc, Marin Vukoja und Emile Moke setzten die ersten „Duftmarken“ in Ostfriesland. Nach 29 Minuten gingen die Surheider nach einer Ecke in Führung, als Stijn Hensema das Leder unglücklich ins eigene Tor beförderte.

Auch nach dem Wechsel hatten die Surheider mit ihrer Kompaktheit alles im Griff. Der Lohn war das 2:0 durch Karim Kanafani, der nach dem Ballgewinn von Linksverteidiger Ben Littwin cool blieb und die Zwei-Tore-Führung herausschoss. In der 46. Minute bewies das Trainerduo mit der Einwechslung von Benjamin Velic für Innenverteidiger David Dere ein glückliches Händchen. Keine 120 Sekunden später traf der „Joker“ nach guter Vorarbeit von Moke aus zehn Metern zum 3:0-Endstand. „Wir hatten heute zum ersten Mal mehr Ballbesitz als gegen Pauli, Werder und Wolfsburg. Das war für die Jungs eine ungewohnte Situation, die sie gut gelöst haben“, freute sich Co-Trainer Mario Cordes über den wichtigen Auswärtssieg. 

Vorbericht der Nordsee Zeitung über das Auswärtsspiel gegen JLZ Emsland

 
Samstag 30.09.17  Autor: Nordseezeitung

Surheide fährt gestärkt ins Emsland

BREMERHAVEN. Nach dem durchaus gelungenen Start gegen die Bundesliga-Nachwuchszentren FC St. Pauli, Werder Bremen und VfL Wolfsburg müssen sich die U15-Regionalliga-Kicker des TuSpo Surheide am Sonntag um 13 Uhr zum Duell der Aufsteiger beim Jugend-Leistungs-Zentrum Emsland im SV Meppen vorstellen. Die Gastgeber stehen nach zwei Auftakt-Niederlagen gegen das Team von Muhammed Cömez und Mario Cordes unter Druck.

„Die Partie ist sehr wichtig und ein kommender Wegweiser für uns. Wir müssen von Beginn an mental stark und über die gesamte Spielzeit hellwach sein“, sagt Cömez, der mit seiner Mannschaft an die gute zweite Halbzeit gegen den VfL Wolfsburg (0:1) anknüpfen will.

Die starken Leistungen seiner Jungs haben sich herumgesprochen. Am vergangenen Mittwoch wurden gleich neun Spieler zum Training in die Bremer-Landesauswahl eingeladen. Dies dürfte den Nachwuchskickern zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

Nach dem Auftritt im Emsland müssen die Bremerhavener nach der Herbstferienpause erneut auswärts bei Mitaufsteiger VfB Lübeck ran, bevor sich Schlusslicht Holstein Kiel am Düllmannsweg vorstellt. Personell sieht es sehr gut aus, da bis auf Jamal Barnes alle fit sind.

Cömez fordert mehr Mut zur Offensive. Deshalb wird der TuSpo-Coach vermutlich mit zwei Angreifern beginnen. So wie er auch in den letzten zehn Minuten gegen die Wolfsburger seine Fünferkette auflöste und mit Cedric Grün einen zweiten Offensivspieler neben Marin Vukoja aufbot.

„Wir wollen das Spiel ähnlich aufziehen. Wichtig ist, dass wir besser ins Spiel kommen und nicht so unter Druck geraten wie in der Anfangsviertelstunde gegen den VfL Wolfsburg“, sagt Cömez.

Warnung genug für die Bremerhavener sollte die knappe 0:1-Heimniederlage der Emsländer gegen Werder sein. (vs)

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Bericht der Nordsee Zeitung über das Heimspiel gegen Wolfsburg

 
Samstag 23.09.17 19:19 Uhr|Autor: FuPa Bremerhaven / Volker Schmidt

Aufsteiger Surheide verschießt Elfmeter

0:1 am Ende nach großem Kampf gegen die U15 des VfL Wolfsburg

BREMERHAVEN. Der enorme Arbeitseinsatz hat sich für die U15-Regionalliga-Kicker des TuSpo Surheide gegen den VfL Wolfsburg vor 150 Zuschauern am Düllmannsweg nicht gelohnt. Am Ende gewannen die „Jungwölfe“ aus der VW-Stadt glücklich mit 1:0. Asil Haider Ismail schoss in der 30. Minuten das Tor des Tages, nachdem Kerem Genc per Foulelfmeter an Gästekeeper Philipp Schulze gescheitert war, der das Leder aus der rechten Ecke fischte.

Die Niederlage des Aufsteigers ist bitter, da die „Wölfe“ nur in der Anfangsphase bissig waren und auf den Führungstreffer drückten. Das 0:1 lag in der Luft, doch TuSpo Torhüter Elias Ammon konnte den Linksschuß von Robin Luschert entschärfen (14.). Nach 20 Minuten konnten sich die Gastgeber vom Druck befreien. Rigo Adler hatte die Führung auf dem Kopf, der linke Offensivspieler zirkelte das Leder am Tor vorbei. Surheide wurde mit Marin Vukoja mutiger, der sich gegen die beiden Innenverteidiger durchsetzte und nur mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Mike Delzeith zögerte keine Sekunde und zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Genc übernahm die Verantwortung und wollte den Ball ins linke untere Toreck schießen. „Ich mache Kerem keine Vorwürfe. Das ist vor 150 Zuschauern gar nicht so einfach das Ding zu machen“, nahm Trainer Muhammed Cömez seinen „Zehner“ in Schutz. Genc machte wie seine Mitspieler eine gute Partie, die am Ende nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurde, da auch der Schuss von Cameron Spies nach feiner Einzelleistung aus halbrechter Position am linken Pfosten vorbei ging (57.).

Von den Wolfsburgern kam nach dem Wechsel nicht viel, die eiskalt ihre Chance vor der Pause nutzten, als sich Marlo Moretti und Fabio Di-Michele-Sanchez auf der linken Seite durchsetzten und quer auf Ismail ablegten, der aus sieben Metern keine Mühe mehr hatte.

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Bericht der Nordsee Zeitung über das Auswärtsspiel gegen Werder

Bremerhaven, 17.09.2017

Autor: FuPa Bremerhaven / Volker Schmidt

Surheide U15 zahlt bei Werder Lehrgeld

 

Der Aufsteiger aus der Seestadt verliert in der Regionalliga mit 0:3

BREMEN. Nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen den FC St. Pauli mussten die C-Junioren-Regionalliga-Fußballer des TuSpo Surheide beim SV Werder Bremen eine 0:3-Niederlage einstecken. Für Trainer Muhammed Cömez war zumindest eine Punkteteilung drin, wenn sich seine Jungs nicht gleich nach der Halbzeitpause zwei individuelle Fehler erlaubt hätte.

 
Der Aufsteiger zeigte insgesamt eine engagierte Leistung, auf die man im kommenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg aufbauen könne. Die Surheider standen kompakt und ließen gegen die favorisierten Gastgeber nicht viel zu. Ausnahme war der Treffer zum 0:1 von Emre Karagöz, der Torhüter Elias Ammon keine Abwehrmöglichkeit ließ. Danach sahen die Zuschauer wenig Torchancen, da beide Protagonisten konzentriert in der Defensive arbeiteten.

„Wir wollten mit Kontern dranbleiben und zumindest das 1:1 erzielen. Das haben wir in der Halbzeitpause so besprochen. Doch das hatte sich nach dem Doppelschlag schnell erledigt“, sagte Cömez, bis auf die haarsträubenden Fehler mit der taktischen und kämpferischen Vorstellung seiner Nachwuchskicker zufrieden war. Beim 0:2 und 0:3 patzten Torhüter Ammon und die TuSpo-Defensive. Anstatt die Bälle aus der Gefahrenzone zu schießen, wollten die Surheider spielerisch die Situation lösen. Das ging schief. Davis Asante (37.) und Tom Köppener (39.) bedankten sich innerhalb von 120 Sekunden für die „Geschenke“ der Surheider.

„Mir hat auf dem Platz die Kommunikation gefehlt, die beim Auftaktsieg gegen Pauli mit den Fans im Rücken ganz anders war. Werder hat sich lange schwer getan. Die Fehler am Fünf- und 16-Meterraum haben uns das Genick gebrochen. Die Jungs sind von Werder nicht überrannt worden. Das stimmt mich für die kommende Aufgabe positiv“, resümierte Muhammed Cömez den ersten Auswärtsauftritt in der höchsten norddeutschen Jugendklasse.

Am kommenden Sonnabend wollen sich die Surheider am Düllmannsweg gegen die „Jungwölfe“ vom VfL Wolfs-burg wieder bissiger zeigen. Danach muss sich der Klassenneuling noch vor den Herbstferien beim JLZ Emsland vorstellen.

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Bericht über unser Regio-Debüt in der Nordsee Zeitung

Bremerhaven, 10.09.2017

Autor: Nordsee-Zeitung

Im ersten Spiel gleich ein Sieg

Unser Spiel der Woche: U15-Fußballer des TuSpo Surheide schlagen St. Pauli – Fans feiern frenetisch

BREMERHAVEN. Für einen Paukenschlag haben die U15-Fußballer des TuSpo Surheide gesorgt, die in ihrem ersten Regionalliga-Spiel den FC St. Pauli vor 250 Zuschauern durch den goldenen Treffer von Marin Vukoja mit 1:0 besiegten.

Besser hätte es für den Aufsteiger um Trainergespann Muhammed Cömez/Mario Cordes nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte nicht laufen können. Kämpferisch und läuferisch wurden Ausrufezeichen gesetzt. Und nach acht Minuten Nachspielzeit feierten die Fans frenetisch.

Da war was los am Düllmannsweg. Schon beim Einlaufen beider Mannschaften mit den E2- und F1-Junioren des Vereins war die Stimmung bestens. Nur 240 Sekunden später wurde es noch ausgelassener, als Vukoja nach schöner Kombination über Emile Moke und Cameron Spies über die rechte Seite das Leder freistehend im Strafraum annahm, noch ein, zwei Schritte machte und dann Hamburgs Schlussmann Mika Lasse Lorenz keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Die frühe Führung gab dem Nachwuchskickern um Kapitän Jaime Marques Oliveira Selbstvertrauen. Die Gäste fanden gegen die gut organisierte Defensive keine Lösung. Gefährlich wurde es nur, wenn Nathanael Kukanda über die linke Seite Platz hatte. Paulis Trainer Baris Tuncay bemängelte die vielen Einzelaktionen, während Cömez acht Minuten vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Thorsten Gebauer mehr Laufbereitschaft seiner Elf forderte. Lohn: knappe Führung. „Wir wussten, dass St. Pauli wie die Feuerwehr aus der Kabine kommt. Darauf haben sich die Jungs eingestellt“, sagte Co-Trainer Mario Cordes.  

Pauli kam mit dem erwarteten Druck zurück. Rudi Krivoscheev zögerte zu lange und vergab den möglichen Ausgleich. Insgesamt agierten die Hamburger zu verspielt. Surheides Keeper Elias Ammon hatte mit dem Schuss von Muhammed Güner keine Probleme. Die Surheider suchten jede Konterchance zum 2:0. Die vergab Karim Kanafani nach einer 3:2-Überzahlsituation, als der Offensiv-Mann aus halblinker Position an Lorenz scheiterte und Vukoja den Nachschuss neben das Tor setzte (58.).

Die jugendlichen TuSpo-Fans unterstützen weiter unermüdlich ihre Mannschaft mit Rasseln und TuSpo-Rufen.

Zehn Minuten vor Schluss wurde die Partie immer wieder durch Verletzungen unterbrochen, da sich viele Spieler mit Krämpfen behandeln ließen. Deshalb ließ Schiedsrichter Gebauer fast zehn Minuten nachspielen.

Die größte Chance des Spiels vergab der eingewechselte Paul Jarmes, der das Leder nach vorherigem Abseits seines Mitspielers in der Nachspielzeit aus drei Metern am leeren Tor vorbeischoss. Als Pauli mit Macht auf Remis drückte, vergaben Cameron-Brooklyn Spies und der eingewechselte Cedric Grün einen höheren Sieg.

Das interessierte kurz darauf im Freudentaumel niemanden. „Lob an die Zuschauer, die uns zum Sieg gepuscht haben – und ans Team. Nach der 1:0-Führung zogen wir unseren Plan durch. Gegen Werder und Wolfsburg wird es viel schwerer“, schaut Muhammed Cömez voraus.

„Die Tor-Szene kann ich nicht beschreiben, bei den vielen Fans wusste ich nicht, wo ich bin“, sagte der Schütze des goldenen Tores, bevor der erste Sieg einer Jugend-Regionalligamannschaft euphorisch gefeiert wurde. 

TuSpo Surheide: Ammon – Moke (55. Kargavuran), Dere, Begic, Kluge – Spies, Marques-Oliveira, Genc, Littwin – Vukoja (70. Grün), Kanafani (70.+5, Schwegler).
Tor: 1:0 Marin Vukoja (4.)

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Unsere Trainer im Interview der Nordsee Zeitung

Bremerhaven, 02.09.2017

Autor: Nordsee-Zeitung / Volker Schmidt  

Das FuPa-Interview - Vorfeude am Düllmannsweg

Die C-Junioren des TuSpo Surheide starten am Sonntag um 13 Uhr gegen den FC St. Pauli - FuPa Bremerhaven hat mit beiden Trainern gesprochen

Die U15-Kicker des TuSpo Surheide fiebern nach dem Aufstieg in die Regionalliga und dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte der neuen Spielzeit entgegen, die am kommenden Sonntag um 13 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli beginnt. Das Auftaktprogramm ist für die Nachwuchstalente hammerhart. Im Gespräch mit Volker Schmidt berichten Trainer Muhammed Cömez und Co-Trainer Mario Cordes über die gewonnen Erkenntnisse aus der Vorbereitungszeit und ob der Klassenerhalt in der höchsten Klasse Norddeutschlands realisierbar ist.

Herr Cömez, Sie starten mit einem komplett neuen Kader in die schwere Regionalliga-Saison. Welche Eindrücke haben Sie in der fast zweimonatigen Vorbereitungsphase gewonnen?

Das stimmt, die Regionalliga ist eine schwierige Aufgabe. Wir sind aber bereit, diese anzugehen. Zunächst muss ich dazu sagen, dass die Jungs schon mit einem Trainingsplan in die Sommerpause geschickt wurden. Außerdem haben wir in der Vorbereitungsphase mit unterschiedlichen Belastungsformen sowie im technisch-taktischen Bereich in der Defensive und Offensive gearbeitet. Zusätzlich haben die Spieler individuelle Feedbackbögen von uns erhalten, die ihnen ihre Stärken und Schwächen aufgezeigten. Somit konnten wir und die Spieler selbst individuell daran arbeiten. Für einige ist das Spiel gegen Leistungszentren eine neue Erfahrung. Dadurch steigt die Vorfreude umso mehr.

Einige Jungs haben den Sprung aus der eigenen U14 geschafft. Der Großteil ist aber aus dem Umland dazugekommen. Wie weit ist die Integration vorangeschritten?

Sehr gut. Unsere Trainingslager und die gemeinsamen Aktionen mit der Mannschaft hat die Truppe unheimlich zusammengeschweißt. Die Mannschaft versteht sich. Die Spieler wissen, dass ein gutes Team und Zusammenhalt in der neuen Saison wichtig sind. Wir versuchen der Mannschaft zu vermitteln, dass kein Einzelner, sondern immer das Team im Vordergrund steht.

Herr Cordes, der Spielplan meint es nicht gut mit Ihrer Mannschaft. Nach der Partie gegen den FC St. Pauli müssen Sie beim SV Werder Bremen antreten, bevor sich der VfL Wolfsburg am Düllmannsweg vorstellt. Was ist gegen die drei Bundesliga-Zentren in der höchsten Spielklasse Norddeutschlands drin?

Ein hartes Anfangsprogramm wartet auf uns. Wir müssen in jedem Spiel hellwach sein und 70 Minuten absolut konzentriert sein. Wir werden alles geben müssen, um mitzuhalten. Was nachher drin ist, werden wir sehen.

Die Jungs sind top motiviert und bereit für die Saison. Schön wäre natürlich, wenn man gleich den einen oder anderen Punkt einspielen könnte. Das wird aber eine große Aufgabe. In erster Linie versuchen wir, nicht vom Gegner überlaufen zu werden und diszipliniert gegen den Ball zu spielen.

Herr Cömez, die Regionalliga wird ab der Saison 2018/19 von zwölf auf 14 Teams aufgestockt. So steigen am Ende zwei anstatt vier Mannschaften ab. Ist der Klassenerhalt realistisch?

Seien wir ehrlich, realistisch betrachtet wird es hart. Es bleibt eine Herausforderung, egal wieviele Mannschaften absteigen. Natürlich wäre die Freude groß, wenn der Klassenerhalt geschafft wird, allerdings kann dazu jetzt noch nicht viel gesagt werden. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen, um in der Regionalliga zu bleiben. Wir wollen frech, mutig, diszipliniert und mit hoher Aufmerksamkeit die Spiele angehen.

Herr Cordes, wie ist Ihre Einschätzung?

Die Chance ist natürlich ein wenig höher in der Liga zu bleiben. Dennoch wird die Herausforderung dadurch nicht einfacher. Es gibt ja noch genug andere Teams, die denselben Gedanken verfolgen und die Liga halten wollen. Von daher wird es ein harter Kampf.

Muhammed, wie groß ist die Euphorie am Düllmannsweg?

Die Vorfreude ist riesig. Die neue Erfahrung lockt und es ist eine unglaubliche Chance, die genutzt werden will. Wir freuen uns auf den Start am Sonntag gegen den FC St. Pauli und hoffen auf große Unterstützung.

Herr Cordes, wie muss man heute mit Talenten umgehen, die von der Bundesliga träumen?

Ich denke, jeder Fußballer hat in dem Alter davon geträumt irgendwann mal in der Bundesliga zu spielen. Natürlich wird niemand über Nacht Fußballprofi. Man muss sehr viel investieren, ohne Garantie auf Erfolg. Träume, die ein Ansporn sind, sind wichtig für die Talente, um das bestmögliche aus sich herauszuholen. Dabei darf aber natürlich die Schule nicht zu kurz kommen.

Mario, Sie haben einen 23er-Kader. Wie halten Sie die Spieler bei Laune, die nicht sofort den Sprung in die Startelf schaffen?

Man muss mit den Jungs reden und ihnen sagen, warum es vielleicht dieses Wochenende nicht gereicht hat, damit sie daran arbeiten und sich verbessern können. Wir versuchen Spielpraxis für sie zu schaffen, sprich Aushelfen in anderen Mannschaften des Vereins. Weiter müssen wir Freundschaftsspiele organisieren, damit sie sich anderweitig beweisen können. Wichtig ist auch eine gute Bindung zu ihnen zu haben, so fühlen sie sich wohler.

Herr Cömez, ihr Trainerteam wird mit Torwart-Trainer Fatih Önal und Betreuer Thomas Zielinski verstärkt. Wie wichtig ist heute eine zusätzliche Torhüter-Ausbildung?

Der Torwart ist die Grundlage des Teams. Daher ist torwartspezifisches Training sehr wichtig. Das Torwartspiel hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und die Anforderungen sind größer geworden. Nicht nur das Spiel auf der Linie ist wichtig, sondern auch die fußballerischen Fähigkeiten haben im modernen Torwartspiel an Bedeutung gewonnen. Durch das zusätzliche Training mit Fatih Önal werden die Techniken bishin zur Spieleröffnung stetig verbessert. Die Individualität des Trainings ist wichtig, da ein Torwart vor ganz anderen Aufgaben steht, als die übrigen Feldspieler.

Muhammed, Sie und ihr Trainerteam gehen mit Ehrgeiz und Entschlossenheit voran. Was erwarten Sie von den Spielern, wenn es in der Saison mal nicht so gut läuft?

Wir erwarten natürlich auch von unseren Spielern, dass sie Ehrgeiz und Entschlossenheit zeigen. Dass es nicht einfach wird, ist uns allen bewusst. Als Trainer ist es natürlich auch unsere Aufgabe die Mannschaft mental zu stärken. Kommunikation spielt dabei eine zentrale Rolle, wenn ein Team funktionieren soll. Deswegen ist der Zusammenhalt umso wichtiger. Die gegenseitige Unterstützung der Spieler, auch abseits des Spielfeldes, ist unglaublich wichtig. Die Jungs müssen immer dabeibleiben und jedes Training und jedes Spiel als neue Aufgabe sehen.

Wie gespannt sind Sie auf die neue Spielzeit?

Ich bin sehr neugierig. Das andere Niveau, die Herausforderung ist eine neue Erfahrung, die wir sehr gerne machen. Wir Trainer und natürlich auch die Jungs können den Start der Saison kaum abwarten und freuen uns gegen den besten Jahrgang der jeweiligen Nachwuchs-Leistungszentren anzutreten. Wir werden allerdings ein bisschen Zeit brauchen, um uns an das Spiel und das Tempo in der Liga zu gewöhnen, denn ein kleiner Fehler im Passspiel oder Spielaufbau kann schon spielentscheidend sein. Das müssen die Jungs schnell begreifen. Ich bin sehr gespannt, wie wir uns letztendlich in der Liga gegen die anderen Mannschaften schlagen werden.

Und Sie, Mario?

Ich erwarte von den Jungs immer vollen Einsatz, ob es gut läuft oder mal nicht. Der Einsatz muss einfach da sein. Zu jeder Zeit Anders geht es nicht. Ich freue mich schon auf den Start. Wir haben jetzt eine intensive Vorbereitung hinter uns und haben an vielen Dingen per Videoanalyse gearbeitet. Ich denke, die Jungs gehen gut vorbereitet in die Saison. Wie es laufen wird, wird man von Spiel zu Spiel sehen.

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